• 17. Oktober 2016
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Hier finden Sie Neuigkeiten aus dem Hunter's

Und noch ein schöner Beitrag über uns in der MOPO

Das „Bereuther“ an der Klosterallee hatte Legenden-Status. Um das Jahr 2000 feierten hier Hamburgs Promis die Nächte durch. Die Nachfolger hatten weniger Glück, zuletzt stand das Lokal leer. Mit dem „Hunter’s“ glückte jetzt ein vielversprechender Neuanfang.
Dunkel ist sie, die Bar, in der wir zunächst landen. Irritiert werden wir eine Etage tiefer geleitet und bekommen einen extrafeinen Tisch mit Blick auf den Isebekkanal. So soll es ein. An den bodentiefen Fenstern schwimmen Gänse und Schwäne vorbei. Wir freuen uns über das unverputzte alte Mauerwerk und die dezente Beleuchtung. Der Gastraum hat Atmosphäre.
Die supernette Kellnerin bietet uns Champagner an, leider vergisst sie uns mitzuteilen, dass der in der Eröffnungsphase aufs Haus gegangen wäre. So lehnen wir aus Kostengründen ab. Schade. Doch die Weißwein-Cuvee „Buiten Blanc“ (0,2 Liter, 8 Euro) und der Sauvignon blanc von Vergelegen (0,2 Liter, 12,50 Euro) trösten uns. Wobei wir mitten im Konzept des neuen Restaurants wären. Beste (aber nicht zu teure) südafrikanische Weine mit Speisen vom Kap. Chef Frank Mauersberger (44) ist eigentlich Import- und Exportkaufmann. Er war oft in Südafrika und hat sich in das Land und seine Weine verliebt. Im Restaurant beginnen die Flaschenpreise nun bei fairen 24 Euro. Die Karte ist überschaubar, was meist dafür spricht, dass der Koch weiß, was er schafft und was nicht. Wir starten mit einer sehr aromastarken Kürbis-Currysuppe mit hausgebeiztem Strauß, Koriander und Joghurt (7,50 Euro). Der Salat, Stiefkind in vielen Restaurants, wird hier mit Liebe gemacht. Ordentlich Grünzeug, Brokkoli, Möhren garniert mit gerösteten Kürbiskernen und Senf-Honigvinaigrette. Wir nehmen die Variante mit Rinderfiletstreifen (13,50 Euro) und sind schon beinahe satt.
Doch südafrikanische Küche heißt nun mal vor allem ganz viel Fleisch. Los geht’s: Mein „Tomahawk“ vom Kalb (27,50 Euro) ist ein Mittelrippenstück und wiegt satte 350 Gramm. Perfekte Fleischqualität, dezent gewürzt und auf den Punkt gebraten. Dazu ein Glas Rotwein-Cuvee „The Pavillion Boschendaal“ (0,2 Liter, 6,50 Euro) – was will man mehr?
Zwei Beilagen gibt es dazu. Ich nehme die knusprigen Süßkartoffeln in Tempura und gegrillte Champignons. Mein Freund hat Lust auf Strauß. Vier ordentliche rosa gebratene Stücke von der Keule (18,50 Euro) machen ihn ziemlich glücklich. Zum Abschluss gönne ich mir die karamellisierte Milktarte mit roten Beeren (6,50 Euro). Einfach, aber lecker!
Fazit: Dies Restaurant hat in Hamburg noch gefehlt!

Hier geht’s zum Originalartikel in der MOPO:

http://www.mopo.de/hamburg/ausgehen/essen—trinken/gastro-test-in-hoheluft–hunter-s—suedafrikas-fleischeslust-24867614